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Steixner-Appell an Waldbesitzer: „Vom Borkenkäfer befallene Bäume rasch fällen!“
Je wärmer und trockener es ist, desto schneller vermehrt er sich: Der Borkenkäfer hat bereits viele Bäume im ganzen Land befallen. Jetzt ist rasche Abhilfe gefragt.
„Ich bitte alle Waldbesitzer, die vom Borkenkäfer befallenen Bäume heuer besonders rasch zu fällen und das im Wald liegende, vom Borkenkäfer durchseuchte Holz schnellstmöglich zu entfernen“, ruft LHStv Anton Steixner auf und verweist dabei auf die Unterstützung durch die Gemeindewaldaufseher. Da durch die besonders milde Witterung heuer der Schwärmflug der Borkenkäfer sehr früh stattgefunden hat, zeigen bereits erste befallene Baumgruppen die für diese Situation typischen rotbraunen Baumkronen.
Der Befall ist zum Beispiel an einem starken Bohrmehlauswurf am Stammfuß aus der Nähe gut zu erkennen. Im oberen Stammteil ist die Entwicklung der Käfer stets weiter fortgeschritten als im unteren Teil. Daher finden sich hier typische Anzeichen wie Abplatzen der Rinde, starker Harzfluss und Spuren von Spechten.
„Das Forstgesetz sieht eine strenge Regelung für die Käferholzaufarbeitung vor. Befallenes Holz muss unverzüglich aufgearbeitet und so behandelt werden, dass keine weitere Gefahr für den umliegenden Waldbestand besteht“, betont LHStv Steixner.
In tieferen Lagen bis 900 m Seehöhe ist heuer sogar eine besonders massive Vermehrung des Borkenkäfers möglich, was zu einer Explosion der Käfermenge und einem großflächigen Baumsterben führen kann. Praktische Erfahrungen haben gezeigt, dass nicht nur befallene Bäume umgeschnitten werden müssen. Auch befallene Nachbarbäume, die noch eine grüne Baumkrone haben, müssen bereits entfernt werden.
Für Fragen rund um die Käferbekämpfung stehen Gemeindewaldaufseher und die Bezirksforstinspektionen zur Verfügung. Nähere Informationen gibt es auch bei Christian Schwaninger von der Abteilung Waldschutz des Landes Tirol (Tel. 0512/508-4600, e-mail waldschutz@tirol.gv.at)
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