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Mit Wärmepumpen Umweltwärme nutzen
Energie Tirol bietet neues Beratungsservice zu Wärmepumpen an

Im Niedrigenergie- und Passivhäuser sind Wärmepumpen ein umweltschonendes und kostengünstiges Heizsystem. Für einen effizienten Betrieb müssen allerdings bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Energie Tirol bietet jetzt ein neues Beratungsservice zu Wärmepumpen an.

Mit einer Wärmepumpe wird Wärme, die im Erdreich im Wasser oder in der Luft gespeichert ist, zur Raumheizung genutzt. Die wichtigsten Nutzungen sind Erdwärme über Tiefensonden oder Erdkollektoren bzw. die Nutzung von Grundwasser. Die Wärme wird dabei der Umgebung entzogen und mit der Pumpe auf die für den Heizkreislauf erforderliche Temperatur gebracht.

Entscheidend für einen wirtschaftlichen Betrieb ist dabei, dass mit möglichst geringem Energieeinsatz ein Maximum an Umweltwärme genutzt werden kann. Als Faustregel gilt, dass mit einem Viertel eingesetzter Elektrizität drei Viertel Umweltwärme gewonnen werden müssen. Die Effizienz der Anlage kann an der Jahresarbeitszahl (JAZ) abgelesen werden. Für einen kostengünstigen Betrieb sollte diese 4 oder größer 4 sein.

Um die Effizienz sicherzustellen, müssen bestimmte Faktoren beachtet werden. Dazu gehören die Wahl des richtigen Wärmepumpensystems, eine sehr gute Dämmung des Gebäudes sowie eine möglichst geringe Temperatur im Heizungskreislauf. Die Experten von Energie Tirol weisen darauf hin, dass speziell auch in der Althaussanierung auf diese Voraussetzungen geachtet werden sollte.

Ein Informationsfalter über mögliche Systeme, technische Anforderungen für einen umweltschonenden Betrieb sowie über die Wärmepumpen-Förderung des Landes und der Tiroler Wasserkraft liegt auf der Gemeinde auf.  Weiterführende Informationen erhalten Sie bei Energie Tirol, der Beratungsstelle des Landes, unter der Servicenummer 0512-589913-20, Südtiroler Platz 4, 6020 Innsbruck.

Bildtext: Mit einer Wärmepumpe wird über eine Tiefensonde dem Erdreich Erdwärme entnommen, mit der Wärmepumpe auf eine höhere Temperatur gebracht und über das Heizsystem in die Wohnräume geleitet.

Quelle: Arsenal Research

 



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