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| Burg Heinfels ist seit Jahrzehnten für die Öffentlichkeit gesperrt : am Tag des Denkmals, dem 26. September 2010, kann sie besichtigt werden. |
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Dass die Burg im 5. Jh. von den Hunnen gegründet worden wäre und der Name sich davon ableite, ist natürlich eine Sage. Bis ins 16. Jahrhundert hinein wurde die Burg als „Huonenfels“, „Huonifels“, „Huenfels“ oder „Heunfels“ bezeichnet.
Die Burg Heinfels liegt auf dem Gebiet der alten bischöflich freisingischen Herrschaft Innichen, ihre Erstnennung erfolgte 1239 mit Otto Welf von Welfsperg, ein Ministerial, der sich dann als Otto de Hunenvelse nach der Burg benannte. Noch im 13. Jahrhundert erlangten die Grafen von Görz die Burg Heinfels durch Erbe und bauten diese, von 1275 an, zu einem wichtigen Stützpunkt aus, welcher auch als Sitz eines Gerichts diente. Weitere Ausbauten erfolgten im 14., 15. und 16. Jahrhunderts, danach verlor die Burg an Bedeutung.
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Ihr Verfall setzte zu Beginn des 20 Jahrhunderts mit dem Einsturz von Palais und Kapelle 1917 bzw. 1932 ein. Seit Jahrzehnten gab es Rettungsversuche, allen war kein Erfolg beschieden. Seit kurzem gibt es nun mit der Firma Loacker, die den Tag des Denkmals mit der Gemeinde Heinfels und dem Bundesdenkmalamt gemeinsam gestalten wird, einen neuen Eigentümer und Hoffnungsträger für die Burg. |
| Öffnungszeiten: |
Führungen stündlich zwischen 10.00 Uhr und 16.00 Uhr durch das Bundesdenkmalamt |
| Specials: |
Für Verpflegung wird gesorgt. Im Foyer der Fa. Loacker werden Pläne und Ansichten der Burg Heinfels ausgestellt. |
| Erreichbarkeit: |
Parkmöglichkeit auf dem Firmengelände der Fa. Loacker. Shuttlebus vom Parkplatz zum Schulplatz unterhalb der Burg. |
| Anmerkung: |
Festes Schuhwerk wird angeraten. |

© Text und Fotos: www.tagdesdenkmals.at
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